{"id":112,"date":"2024-07-01T22:05:52","date_gmt":"2024-07-01T20:05:52","guid":{"rendered":"https:\/\/ludmilla-von-arseniew.de\/?page_id=112"},"modified":"2024-07-20T11:37:52","modified_gmt":"2024-07-20T09:37:52","slug":"text-lva-antwort-an-einen-kunststudenten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludmilla-von-arseniew.de\/?page_id=112","title":{"rendered":"Text LvA &#8211; Antwort an einen Kunststudenten"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-765c4724 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/ludmilla-von-arseniew.de\/?page_id=65\">Zur\u00fcck<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p>Ludmilla von Arseniew \u2013 Antwort an einen Kunststudenten<\/p>\n\n\n\n<p>Es f\u00e4llt mir ziemlich schwer, zu Ihren Ausf\u00fchrungen etwas \u201eErl\u00f6sendes&#8220; zu sagen, weil ich nicht ganz sicher bin, Sie in allen Ihren \u00c4u\u00dferungen verstanden zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst scheint es Ihnen um das Problem zu gehen, mit welcher Orientierung Sie zeichnen sollen, reflektierend die beiden stilistischen M\u00f6glichkeiten, gegenst\u00e4ndlich oder ungegenst\u00e4ndlich: vom erlebten Ph\u00e4nomen ausgehend oder das Ph\u00e4nomen der zeichnerischen Elemente, Punkt, Linie, Fl\u00e4che untersuchend. Hinzu kommt die Frage nach den k\u00fcnstleri-schen Vorbildern, Nachahmung oder originale Erfindung, dann noch die Frage nach dem Wert des Skizzenhaften. Und endlich die Behauptung eines \u201einneren Ma\u00dfes&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit sehe ich rein inhaltlich einen Strau\u00df von Fragen, die ich versuchen will, aus meiner Sicht und Erfahrung zu beantworten oder auch nur Assoziationen zu den genannten Ph\u00e4nomenen beizusteuern.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Vorbild ber\u00fchmter K\u00fcnstler.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder K\u00fcnstler hat von seinen Vorg\u00e4ngern gelernt. Jeder hatte diesen oder jenen f\u00fcr sich selbst entdeckt, weil dieser oder jener so zeichnete oder malte, wie der Lernende auch glaubte zeichnen zu sollen, oder wie er glaubte, da\u00df der Ber\u00fchmte ihm etwas vorzeigt, das ihm selbst verwandt ist, oder weil er glaubte, im Nachmalen den Ber\u00fchmten erst richtig verstehen zu lernen. Alle drei Wege sind legitim, m\u00f6glich und gleich n\u00fctzlich, wenn der Lernende in der Lage ist, irgendetwas Wesentliches und nicht nur \u00e4u\u00dferlich \u00c4sthetisches am ber\u00fchmten Vorbild zu erkennen. Delacroix hat Rubens kopiert, Manet studierte eifrig Goya und \u00fcbernahm dessen Schwarz- und Graut\u00f6ne, von Gogh zeichnete nach Vorbildern, es gibt kaum einen, der es nicht getan h\u00e4tte, au\u00dfer im 20. Jahrhundert, wo diese Form der Tradition, des wortw\u00f6rtlichen Weitergebens von malerischer Erfahrung aufgegeben wurde zugunsten einer gro\u00dfen Betonung und Forderung der Originalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Anregung ist dann m\u00f6glich, wenn man nicht nur rein \u00e4u\u00dferlich eine Strichf\u00fchrung oder eine Handschrift nachahmt, weil sie einen beeindruckt, sondern &#8211; und das ist wichtig &#8211; weil man sich aus unerfindlichen Gr\u00fcnden v\u00f6llig einverst\u00e4ndig mit dieser Art erkl\u00e4ren kann, weil sie einem so nah ist, verwandt usw. &#8211; Gerade im Mittel, n\u00e4mlich im Aussehen der bereits vorhandenen Zeichnung, ist die \u00dcbersetzung von Wirklichkeit eines anderen K\u00fcnstlers \u00fcbertragbar, man braucht ja nur ab-zu-zeichnen, oder so \u00e4hnlich wie!<\/p>\n\n\n\n<p>3. Ob die gegenst\u00e4ndliche Zeichnung wirklich notwendig ist, h\u00e4ngt einzig und allein davon ab, ob der, der sie macht, damit eine Not wendet. Aber in diesem Absatz verstehe ich manches nicht. Die Form schlechthin gibt es ja nicht, oder nur im Denken. In der zeichnerischen Realit\u00e4t hat sie einen Ursprung, der sehr unterschiedlich sein kann: Nachahmung eines bereits vorhandenen Formbildes, oder Neuerfindung einer noch nie dagewesenen Form, oder zwischen diesen Extremen (un)geschickte Nachahmung eines Umrisses, oder einer Perspektive, oder einer Vorstellung, oder beim Zeichnen selbst durch Ausprobieren das Zu-einer-Form-kommen, die man vorher gar nicht intendiert hat, endlos kann man dies fortsetzen! Die Form hat keine Aufgabe, und wieso ist sie Flucht vor Inhalten? &#8211; Was sprachlich durch evokative Begriffe bezeichenbar ist, und man kann ja auch mit Sprache Bilder im Leser oder Zuh\u00f6rer evozieren, das bedarf keiner zeichnerischen \u201eVeranschaulichung&#8220;, es ist ja konkret im Wort, und evoziert in der Vorstellung. Wer das dann noch zeichnet, der illustriert, bildet also eine durch Sprache erzeugte Bildvorstellung ab. Das kann auch ganz sch\u00f6n und befriedigend sein, z. B. Gustav Dor\u00e9 zu Dantes G\u00f6ttlicher Kom\u00f6die, aber da gilt, was immer f\u00fcr uns heute gilt: Fr\u00fcher, d.h. sogar noch im 19. Jahrhundert gelang es K\u00fcnstlern leichter, nicht zwischen verschiedenen Schichten der Kunst trennen zu m\u00fcssen. Prinzipiell ist das zwar auch weiterhin so, auch Illustration kann Kunst werden, aber Kunst ist nicht Illustration! Hier w\u00e4re Ihre Auffassung jetzt akut, die Zeichnung vom Ballast der Gegenst\u00e4ndlichkeit zu \u201ereinigen&#8220;. Doch das ist ja gar nicht so leicht. Das liest sich auch bei Kandinsky mehr philosophisch reflektierend als auch nur irgendwie so einfach anwendbar auf den Vorgang oder gar die Notwendigkeit zu zeichnen. Das fragen Sie ja auch. Die Linie ist ebenso Er-lebnis, was immer hei\u00dfen mu\u00df: Aneignung von Leben, wie jedwedes Ph\u00e4nomen der sichtbaren Welt Er-lebnis ist oder sein kann. Die Linie ist nur ein Teil dieser Welt. Der, der sie zieht, verr\u00e4t in der Weise des Liniensetzens, -ziehens, wie er sich zur Linie und zur bezeichneten Welt verh\u00e4lt: reflektorisch, analytisch, emotional hingebend, entfremdend, verfremdend, beobachtend, sezierend, anwendend die Linie als beliebiges und charakteristisches Mittel, wie jedes andere usw. Kandinsky wie auch Klee machen ja nur klar, da\u00df das Movens einer Linie eine Kraft ist, die auf einen Punkt ausge\u00fcbt wird, und diese Kraft kommt aus dem Verh\u00e4ltnis, das der Linien ziehende Mensch zur Linie und zum Ph\u00e4nomen der Realit\u00e4t hat. Das w\u00fcrde besagen, jede Linie ist abstrakt, ob sie nun f\u00fcr sich selber steht, wie der Ton, oder eine Folge von T\u00f6nen in der Musik, oder ob sie mit diesem F\u00fcr-sich-selbst-stehen auch noch ein Er-lebtes an der Wirklichkeit mit evoziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Man braucht ja nur Klee-Zeichnungen zu betrachten, und man wird von ihren Linien bewegt im Anschauen auf das Ding hin, das da auch in der Zeichnung bewegt wurde, oder weiter zur\u00fcck Rembrandtzeichnungen, die alles, was ihm unter die Augen kam, skizzenhaft schildernd, charakterisierend festhalten, ohne auch nur eine Sekunde lang das Zeichnen oder die Linie zu reflektieren! Da war das Er-lebnis als Ereignis so heftig offenbar, da\u00df die Zeichnung w\u00f6rtlich dazu diente, das Ereignis des Erlebten durch linienhaftes Sich-vor-Augen-f\u00fchren, \u00fcberhaupt erst zum Erlebnis machen. Sonst w\u00e4re es nur ein Wahrgenommenes geblieben, aber nun, da es gezeichnet war, hatte Rembrandt sich das emotional bewegt Wahrgenommene einverleibt, er h\u00e4tte es als Dichter in Worte fassen m\u00fcssen, so, da\u00df der Leser in die gleiche Spannung des Erlebbaren gesetzt w\u00fcrde und \u00fcber die Kunst (ob mit Sprache oder Zeichnung) nun selbst eben jenes Erlebbare im Kunstwerk erleben kann. Erleben hei\u00dft nat\u00fcrlich nicht irgendwas, sondern es bedeutet schon, da\u00df man voller Anspannung, voller Offenheit, voller Lust, voller Erkenntniswillen in seinen Sinnen, voller Bereitschaft im Sinnlichen Betroffenheit zuzulassen, voller unbez\u00e4hmbaren Drang, all dies Erlebte mitzuteilen, ist. Meistens wird der Mensch es in unserer Kultur mit Hilfe der Sprache, der Erz\u00e4hlung, Schilderung tun. Zeichnen mu\u00df nur der, der dieses h\u00f6chst knetbare Ph\u00e4nomen und Zeichenhafte erf\u00fcllender als Ausdrucksmittel er-lebt, als die Sprache, dem Zeichnen besser gelingt, ad\u00e4quater Erlebtes mitteilen l\u00e4\u00dft als Sprache, Pantomime, Musik, etc. es bei ihm k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Authentizit\u00e4t, das innere Ma\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Das innere Ma\u00df \u00e4u\u00dfert sich immer mit; wo es herkommt? Immer daher, wo man gl\u00e4ubig ist und erkennend. Das hei\u00dft, das innere Ma\u00df leitet sich aus dem ab, was der Mensch f\u00fcr das h\u00f6chste Gut h\u00e4lt, das Leben etwa oder Gott, oder das Geld, oder die wissenschaftliche Er-kenntnis, oder die Freiheit, usw. Das ist heute sehr verschieden bei jedem, teils ist man unbewu\u00dfter Mitl\u00e4ufer irgendwelcher Werte, die so irgendwie \u00fcberall auftauchen, Geld, Gesundheit, z. B. sind solche Werte heute, oder man sucht nach irgendeinem h\u00f6chsten Gut, das unabh\u00e4ngig sei von beliebigen Einfl\u00fcssen. Das ist schon im tiefsten das innere Ma\u00df, die innere Orientierung, die innere Perspektive, unter der Welt dann erlebt wird, beurteilt wird, auch in der Kunst. Das innere Ma\u00df kann unentwickelt, unklar. verstellt sein. Dann sieht der erfahrene Betrachter das auch in der Zeichnung. Es kann die Nachahmung, unbewu\u00dft, eines fremden inneren Ma\u00dfes sein, unverstanden, falsch gelesen, dann sieht man die Nicht-Authentizit\u00e4t. Jedem selbst Erlebten ist ein sehr unverwechselbarer Schwung im Mitteilen eigen, ein Faszinosum, das seinen Ursprung in der \u00dcbereinstimmung von Ich und Ereignis hat, nie wird man die Mitteilung eines intensiv Erlebten \u00f6de, langweilig, unauthentisch oder uninteressant finden k\u00f6nnen. Man wird als Empf\u00e4nger bereichert, beschenkt um ein selbst nicht Erlebtes, das aber in der Mitteilung, der identischen, bewegten Mitteilung des Erlebt-habenden, zum eigenen Miterleben im Kunstwerk wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beschauer braucht nicht zuerst das Was und dann das Wie, sondern er braucht, um ergriffen zu werden, eine unaufl\u00f6sliche Einheit, einen Einklang von Was uns Wie, von Inhalt und Form.<\/p>\n\n\n\n<p>In der mehr oder weniger zum Zeichnen begabten Studentensituation sieht das aber meist so aus: Inhalte sind &#8211; durch Sprache meist &#8211; begrifflich vertraut, sie sind reichlich vorhanden, auch Ansichten von Welt haben sich l\u00e4ngst angesetzt. Meistens \u00e4u\u00dfern sie sich im Begriffsfeld der Sprache oder im Handeln. Dagegen ist das Repertoire des Zeichnens \u00fcberhaupt nicht da, schwer als solches motivierbar und verstellt durch die Praxis der Begriffe in Sprache und Handeln; das Zeichnen ist nicht mehr unmittelbar, naiv, identisch mit dem Erlebnis, sondern wird als Akt, Anstrengung f\u00fcr sich reflektiert. Es bleibt immer, bei ausbleibendem Gelingen die Frage offen, ob in der anlagem\u00e4\u00dfigen Substanz des Menschen die Konstellation drin ist, die tats\u00e4chlich zum Zeichnen oder Malen f\u00fchren mu\u00df als bestm\u00f6glicher Mitteilungs- und Erfindungsform. Die Frage stellt sich auch jedem K\u00fcnstler immer wieder in Zeiten des Mi\u00dflingens, allerdings beim K\u00fcnstler, der bereits Gelungenes gesammelt hat, f\u00fchrt diese Frage zu anderen Handlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es mu\u00df ganz klar gesagt werden, da\u00df die intelligenteste, stringenteste und genialste Reflexion \u00fcber Kunst, Zeichnen, Malen etc. \u00fcberhaupt keinen Weg \u00f6ffnet, Kunst hervorzubringen. Sie, die Kunst, bleibt in ihrer Ursache geheimnisvoll, und alle Kriterien k\u00f6nnen nur ein vorhandenes Verm\u00f6gen promovieren, aber ein nicht vorhandenes werden keine noch so wahren \u00dcberlegungen hervorbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da in ihrer Gedankensammlung keine unmittelbare Frage auftaucht, was eigentlich haupts\u00e4chlich gesucht wird, nehme ich an, da\u00df das Frisch-Zitat eine Art Identifikation mit Ihnen bedeuten soll. Skizze ist f\u00fcr mich selbst die eigentliche Weise des Zeichnens, n\u00e4mlich nicht ein Gezeichnetes, sondern ein Vorgang eben des Zeichnens, insofern immer unterwegs, nie fix und fertig. Doch die Offenheit r\u00fchrt nicht vom \u201eich wei\u00df noch nicht was und wie&#8220; allein, das mag im ersten Kritzeln auch enthalten sein d\u00fcrfen, sondern tats\u00e4chlich daher, mit der Welt nicht fertig zu sein, mit sich nicht fertig zu sein, mit der Erkenntnis nicht fertig zu sein und Betroffenheit des Erlebten vorab aufzuschreiben, damit es zu eigen wird, ohne es zu \u201efrisieren\u201c, d. h. zu befestigen, ohne es zu stilisieren, auch das hei\u00dft, Fertiges zu behaupten, wo gar keines erlebt war. Ich allerdings w\u00fcrde nicht mit Frisch soweit gehen, der eigenen Zeit nicht die Vollendung zu w\u00fcnschen. Ich w\u00fcrde das Unm\u00f6gliche, die Vollendung, doch in jeder neuen Skizze, in jedem neuen Zeichen treffen wollen, anzielen mit einem Sprung, ich w\u00fcrde es doch als h\u00f6chstes Gut w\u00fcnschen, Vollendung nahe zu kommen. 1946-49 mag es historische \u00dcberlegungen und Erfahrungen gegeben haben im Schriftsteller, die ihn keine Art definitiver Fertigkeit w\u00fcnschenswert erscheinen lie\u00dfen, denn das 1000j\u00e4hrige Reich hatte gerade mit diesen Strukturen elende zw\u00f6lf Jahre verbracht. Aber das Fertige ist auch nicht das Vollendete. Skizze ist also kein geringerer Anspruch oder gar eine leichtere Sache in der Kunst, sie bezeugt nur eine andere Befindlichkeit des Zeichners, als wenn er eine Idee ausarbeiten will.<\/p>\n\n\n\n<p>Es lie\u00dfe sich monatelang weiter assoziieren \u00fcber diese Themen, aber das verstellt nur die reale notwendige, kontinuierliche Erprobung der eigenen Zeichenf\u00e4higkeit, ohne die jede Reflexion eine abstrakte Einsicht bleibt, unverbunden mit der Erfahrung, wie Leben oder eben Kunst in die Welt kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztere l\u00e4\u00dft sich nicht erkl\u00fcgeln, sie wird geschenkt, wenn der Mensch sich stetig im richtigen inneren Mittelpunkt schwingend bem\u00fcht, den Kr\u00e4ften einen Weg durch sich selbst hindurch zu lassen, damit sie erlebt und abgegeben werden als konzentrierte, in ein Bild konzentrierte Erfahrung von Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann das eben nicht machen, es geschieht, wenn man \u201ereinen, um Nebenabsichten unbek\u00fcmmerten Herzens ist&#8220;, wie sich die Zenmeister ausdr\u00fccken!<\/p>\n\n\n\n<p>Ludmilla von Arseniew<\/p>\n\n\n\n<p>D\u00fcsseldorf, den 17.1. 1976<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludmilla von Arseniew \u2013 Antwort an einen Kunststudenten Es f\u00e4llt mir ziemlich schwer, zu Ihren Ausf\u00fchrungen etwas \u201eErl\u00f6sendes&#8220; zu sagen, weil ich nicht ganz sicher bin, Sie in allen Ihren \u00c4u\u00dferungen verstanden zu haben. 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